____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Wehrmachtslokomotive WR 360 C 14
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Die Wehrmachtsdiesellokomotiven des WR 360 C 14 entstanden in den späten 1930er Jahren als Rangierlokomotiven fßr die deutsche Wehrmacht. Die Typenbezeichnung bezeichnet eine Wehrmachtlokomotive fßr Regelspur mit 360 PS, Achsfolge C (drei gekuppelte Antriebsachsen) und einer Achslast von etwa 14 Tonnen.
Contents
⢠Geschichte
⢠Ab 1945
⢠Verbleib
⢠FVS LD 61â62
⢠FSF LD.61â62
⢠Siehe auch
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geschichte
Entwickelt wurden die Loks von der Arbeitsgemeinschaft fßr Motorlokomotiven, die aus der Berliner Maschinenbau und Orenstein & Koppel bestand, fßr explosionsgefährdete Standorte der Wehrmacht (Raffinerien, Tanklager und Munitionsdepots), aber auch fßr Häfen, Flugplätze und kriegswichtige Unternehmen, wie die Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft, die Dynamit AG, die Wolff & Co. und die I.G. Farben, wo Dampflokomotiven mit ihren Dampf- und Rauchschwaden die Standorte verraten hätten. Ein Beispiel dafßr war die Heeresversuchsanstalt in Peenemßnde auf der Ostseeinsel Usedom, wo die WR 360 C 14 zwischen Zinnowitz und Peenemßnde auch vor Zßgen im Personenverkehr zum Einsatz kamen.
Die KraftĂźbertragung vom Dieselmotor (den wie die Lokomotiven selbst verschiedene Hersteller bauten) zu den Rädern erfolgte Ăźber ein hydraulisches Mehrstufengetriebe von Voith, eine Blindwelle und Treibstangen. Bei der Deutschen Bundesbahn wurden die Lokomotiven mit einem Sechszylinder-Reihenviertaktdieselmotor des Typs MWM RHS 235 S ausgerĂźstet, der mit 103 l Hubraum 360 PS (265 kW) bei 600 minâ1 leistete. Die mit diesem Motor ausgestatteten Fahrzeuge wurden als Baureihe V 36.1 bezeichnet.cite-ref-2[2] Bei der Deutschen Reichsbahn (DR) wurden bei Remotisierungen Motoren des VEB SKL vom Typ 6 NVD 36 eingesetzt,cite-ref-3[3] ein Sechszylinder-Normalhubviertaktdieselmotor mit 97,7 l Hubraum und einer Leistung von 428 PS (315 kW) bei 500 minâ1.
Gefordert waren mĂśglichst einfache Bedienbarkeit und die MĂśglichkeit, zwei mit dem FĂźhrerhaus gekuppelte Lokomotiven von einem FĂźhrerstand aus zu bedienen. Zunächst wurde 1936 ein Prototyp HR 360 C 12 gebaut, nach eingehenden Tests zehn Vorserienlokomotiven WR 360 C 12. Noch während der Auslieferung wurden weiter Lose in Auftrag gegeben. 261 Lokomotiven dieses Typs wurden gebaut.cite-ref-4[4] Die Kriegs-Diesellokomotiven wurden während des Zweiten Weltkrieges in ganz Europa und â besonders im Fall der vierachsigen Variante â auch in Nordafrika eingesetzt. Ein Bericht der Wochenschau von damals zeigt die Entladung einer WR 550 D 14 in einem nordafrikanischen Hafen.
Entwickelt wurde die WR 360 C 14 parallel zu der WR 200 B 12 und WR 200 B 14, der späteren DB-Baureihe V 20. Die WR 360 C 14 wurde aber auch weiterentwickelt. Es entstanden noch während des Krieges drei WR 550 D 14, eine stärkere, vierachsige Bauart. Zwei dieser Loks wurden zusammen mit einer R 360 C 14 nach dem Krieg in Haifa eingesetzt, eine der Lokomotiven ist als Bestandteil eines Panzerzuges in Warschau museal erhalten.cite-ref-5[5] Von ihren zwei- und dreiachsigen Schwesterlokomotiven sind jeweils einige erhalten. Von 1938 bis 1944 entstanden auĂerdem 20 Lokomotiven mit mechanischer KraftĂźbertragung, die als Reihe DWK 360 C bezeichnet wurden und nach dem Zweiten Weltkrieg bei der DR als V 36 050â053 und bei der DB als V 36 301, 311â315 sowie 317â318 eingereiht wurden.
Ab 1945
Nach dem Krieg wurden die Wehrmachtslokomotiven von den Alliierten beschlagnahmt. Viele der Lokomotiven waren zerstĂśrt oder nicht einsatzfähig. Erst ab 1946 wurden Lokomotiven, die die Alliierten nicht selber nutzten, an die Deutsche Reichsbahn Ăźbergeben, die Diesellokomotiven dieser Bauart wurden als Baureihe V 36 eingeordnet. Offiziell wurden sie erst im August 1949 von der staatlichen Erfassungsstelle fĂźr Ăśffentliches Gut an die Deutsche Reichsbahn Ăźbergeben. Aus bereits vorhandenen Teilen baute die Holmag/MAK 1947/48 vierzehn Lokomotiven nach, wovon die DR im Vereinigten Wirtschaftsgebiet dreizehn Lokomotiven als V 36 150 und 251â262 Ăźbernahm.
1950 waren fĂźr die Deutsche Bundesbahn (DB) 18 weitere Lokomotiven bei MAK gebaut worden, eingereiht als V 36.4 mit den Nummern V 36 401 bis 418. Von den Vorkriegsmaschinen unterschieden sie sich durch neue Getriebe und grĂśĂere Kraftstoff- und Luftbehälter. Daher hatten sie einen vergrĂśĂerten Achsstand von 4400 mm (statt 3600 mm bei der Regelbauart), waren insgesamt aber nur geringfĂźgig länger (LĂźP: 9240 mm.).cite-ref-6[6]
Auch von Deutz gab es 1949 bis 1953 Nachbauten, drei waren fĂźr die Deutsche Bundespost in Hannover bis 1972 im Einsatz.cite-ref-7[7]
VorĂźbergehend liefen die Lokomotiven bei der DR auch unter anderen Bezeichnungen, z. B. V 10, erst ab 1957 wurden sie konsequent als V 36 durchnummeriert. Bei den Ăsterreichischen Bundesbahnen (ĂBB) wurden die in Ăsterreich verbliebenen Lokomotiven unter der Baureihe 2065 eingereiht. In den neuen deutschen Nummernplänen trugen die Maschinen bei der DB ab 1968 die Baureihenbezeichnung 236, bei der DR ab 1970 die Baureihenbezeichnung 103.
Die V 36.1, .2 und .4 wurden bei der DB sogar im Wendezugdienst vor und hinter ReisezĂźgen eingesetzt. Dabei kam die sogenannte âindirekte Wendezugsteuerung der Einheitsbauartâ zum Einsatz. Das heiĂt, beim geschobenen Zug (wegen der fehlenden Zugheizung der V 36 meistens vierachsige Steuer- und Beiwagen von Dieseltriebwagen, aber auch Plattformwagen der Bauart âDonnerbĂźchseâ) befand sich der LokomotivfĂźhrer im Wendezugbefehlswagen, während die Lok, die in der Regel mit dem Vorbau am Zug stand, von einem âmaschinentechnischen Begleiterâ besetzt war. Die Ăbermittlung der Fahrbefehle (die Bremse wurde vom LokfĂźhrer bedient) erfolgte Ăźber eine Klingelleitung und eine mit einem Maschinentelegraf vergleichbare Anzeigevorrichtung. Sieben Lokomotiven erhielten zwischen 1955 und 1959 eine elektropneumatische Steuerung, die von nur einem Mann zu bedienen war. FĂźr diese Einsätze wurden einige V 36 einem groĂen Umbau unterzogen: Weil die Fahrt mit dem (recht hohen) Vorbau voraus immer etwas problematisch war und den Einmannbetrieb verhinderte, wurde ihnen eine Kanzel auf das FĂźhrerhaus gesetzt. Der LokomotivfĂźhrer stand dann am FĂźhrerpult in etwa so wie der Kapitän eines Schiffes auf seiner BrĂźcke. Es gab Versuchs- und Einheitskanzeln. Die V 36 238 erhielt ein komplett neues HochfĂźhrerhaus.
Nach der Lieferung stärkerer Loks bei der DB, vor allem der Baureihe V 60, wanderten die V 36 in den leichten Rangierdienst, in den Arbeitszug- und in den Werkstättendienst ab. Der Wendezugverkehr endete 1966. In den 1970er Jahren wurden sie bei der Deutschen Bundesbahn ausgemustert, die Letzte im Juli 1981.
Bei der DR wurden die Lokomotiven zunächst vorwiegend im Streckendienst eingesetzt. Auch hier verdrängten Neulieferungen anderer Baureihen die V 36 in den Rangierdienst. Da Ersatzteile schwer zu bekommen waren, erhielten ab 1963 zwÜlf Lokomotiven einen neuen Motor der Bauart 6 NVD 36 des VEB Schwermaschinenbau Karl Liebknecht. Neun dieser Lokomotiven wurden auch noch auf Einmannbedienung umgebaut.cite-ref-8[8] In den 1980er Jahren erfolgte die Ausmusterung auch bei der Deutschen Reichsbahn, hier wurde die letzte Lokomotive im Mai 1982 ausgemustert.
Die Farbgebung war während des Zweiten Weltkrieges unterschiedlich, aber mÜglichst unauffällig. Bei der DB waren die Aufbauten schwarz, das Dach silber und die Räder rot. Bei der DR waren die Aufbauten grßn, das Fahrwerk schwarz, ab 1960 auch rot.
Verbleib
Nach dem Krieg verblieben viele dieser Lokomotiven in Deutschland. Wenige EinzelstĂźcke waren auch in Ăsterreich, Italien, Frankreich, Ungarn, der Tschechoslowakei und den Benelux-Staaten zu finden. Bei der späteren DB wurden die WR 360 C 14, deren Aufarbeitung sich noch lohnte, in den Unterbaureihen V 36.0, V 36.1, V 36.2 und V 36.3 zusammengefasst. 1955 waren bei der DB 95 Lokomotiven im Bestand,cite-ref-9[9] bei der DR 1957 35. Während V 36.0â2 ein dieselhydraulisches Getriebe und einen EndfĂźhrerstand mit einem langen, hohen Vorbau hatten, war es bei der V 36.3 eine dieselmechanische KraftĂźbertragung. AuĂerdem wichen die Abmessungen der V 36.3 von den anderen ab und entsprachen einer DWK-Werks-Type. V 36 310 hatte zudem einen MittelfĂźhrerstand und wurde wie V 36 301 als Triebfahrzeug fĂźr einen Schienenschleifzug verwendet.cite-ref-10[10] Diese Lokomotiven wurden aber schon bald ausgemustert, besonders nachdem die DB die Nachbauloks 401 bis 418 erhalten hatte.
Etliche V 36 blieben erhalten, sei es nun bei der DB und der DR selbst als historische Loks, bei Privatbahnen im In- und Ausland oder bei Museumsbahnen. Die Verkehrsbetriebe Grafschaft Hoya (VGH) in Norddeutschland waren bis in die 1990er Jahre ein âV-36-Paradiesâ, noch heute tut dort V 36 005 (VGH-Nummer, frĂźher DB V 36 237), deren EigentĂźmer der Deutsche Eisenbahn-Verein (DEV) ist, ihren Dienst zu Sonderfahrten oder als Reservelok. Die V 36 102 stammt aus der Heeresmunitionsanstalt Feucht. Bei der DR wurden sie im Rangierdienst und leichten GĂźterverkehr eingesetzt, wofĂźr sie schon die Wehrmacht vorgesehen hatte. Der Einsatz der Maschinen bei der DR erfolgte Ăźberwiegend im Ălhafen Wismar sowie zur Bedienung von Treibstofflagern der Roten Armee, weil damals die V 36 die einzige Lokomotivbaureihe bei der Deutschen Reichsbahn war, die Ăźber eine Explosionsschutzeinrichtung verfĂźgte. Die Loks mussten teilweise wegen fehlender Ersatzteile remotorisiert werden.
Ein Vorserienexemplar steht im Technik-Museum Speyer. Die Lokomotive wurde 1938 von Schwartzkopff (BMAG) fĂźr die Wehrmacht hergestellt und schlieĂlich 1962 von der Steinhuder Meer-Bahn mit der Nummer 271 an die Stadt Frankfurt verkauft. Das Fahrzeug wurde von den Stadtwerken Frankfurt mit der Nummer 2018 eingesetzt. Die Lokomotive ist mit einem Stromabnehmer zur Steuerung von Signalen auf einer Strecke der ehemaligen Frankfurter Lokalbahn ausgestattet. Die Lokomotive wurde 1980 wegen eines Risses im Motorblock abgestellt und an die Historische Eisenbahn Frankfurt abgegeben.cite-ref-11[11]
⢠V 36 027 ßbernahm die DR 1983 in ihren Bestand der Traditionsfahrzeuge. Sie trug damals die Betriebsnummer 103 027-9. 1992 erfolgte die Umzeichnung in 388 365-9. Mit dieser Nummer wurde sie auch 1994 in den Bestand der DB eingereiht und 2001 ausgemustert. Sie ging dann an die Mecklenburgischen Eisenbahnfreunde Schwerin e. V., wo sie wieder ihre alte Nummer V 36 027 erhielt.
⢠V 36 032 befindet sich im Eisenbahnmuseum Weimar.
⢠V 36 102 befindet sich im Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein ist gepflegt und rollfähig.
⢠V 36 107 befindet sich im DB Museum Koblenz
⢠V 36 108 befindet sich im DB Museum Nßrnberg
⢠V 36 123 und eine als V 36 235 bezeichnete Maschine der Britischen Rheinarmee, befinden sich bei der Dampfbahn Fränkische Schweiz e. V.
⢠V 36 127 befindet sich betriebsfähig im Eisenbahnmuseum Neustadt (Weinstr.)
⢠V 36 204 gehÜrt seit 2014 den Bahnbetrieben Blumberg und wird auf der Wutachtalbahn eingesetzt.
⢠V 36 211 und V 36 224 befinden sich im Bayerischen Eisenbahnmuseum in NÜrdlingen. Beide sind nicht betriebsfähig.
⢠V 36 231 befindet sich im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, in Aufarbeitung.
⢠V 36 316 befindet sich in gutem Zustand, jedoch nicht betriebsfähig, im Eisenbahnmuseum Dieringhausen.
⢠V 36 401 befindet sich im Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein, in Aufarbeitung.
⢠V 36 405 ist heute im Eigentum der Historischen Eisenbahn Frankfurt, sie ist nicht betriebsfähig.
⢠V 36 406 ist ebenfalls im Eigentum der Historischen Eisenbahn Frankfurt, sie ist betriebsfähig.
⢠V 36 411 befindet sich im Eisenbahnmuseum Darmstadt-Kranichstein.
⢠V 36 412 ist im Eigentum des Vereins FÜrderverein Eisenbahn-Tradition und betriebsfähig im Bw Lengerich der Teutoburger Wald-Eisenbahn stationiert.
Eine Lokomotive mit der O&K-Fabriknummer 21114 von 1938 kam nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges als Werklok zur Wintershall in deren Kaliwerk Heringen. Sie fuhr nie bei der DB, wurde aber bis 1988 als Werklok in Heringen (Werra) eingesetzt und gelangte nach ihrer Abstellung zu Eisenbahnfreunden. Ăber mehrere Stationen gelangte sie schlieĂlich zum Historische Eisenbahn Mannheim e. V., der sie 2018 an eine Privatperson veräuĂerte. Die in Anlehnung an das DB-Nummernschema als V 36 240 bezeichnete Lok bleibt weiterhin in Mannheim hinterstellt.cite-ref-wintershall-lok-12-0[12]
Eine Lokomotive mit der O&K-Fabriknummer 21461 von 1941 kam nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Ăźber die Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft und die Farge-Vegesacker Eisenbahn zur Rinteln-Stadthagener Eisenbahn, wo sie mit einem HochfĂźhrerstand umgebaut wurde. Nach Einsatzjahren bei der Teutoburger Wald-Eisenbahn gelangte sie zur Museumsbahn in Klein Mahner und 2006 zurĂźck nach Stadthagen zur Dampfeisenbahn Weserbergland.cite-ref-dew-lok-13-0[13]
Eine Maschine, die 1942 von BMAG mit der Werksnummer 11458 gebaut und als Wifo 31 eingereiht wurde, kam Ăźber die Britische Rheinarmee 1969 zur Aktien-Zuckerfabrik Wetterau als Lok 1 und 1990 als Lok 2 zu den Eisenbahnfreunden Wetterau, wo sie im Museumszugdienst im Einsatz ist. Sie erhielt fĂźr ihren ersten Einsatzort einen Explosionsschutz und war nie bei der Deutschen Bundesbahn, dadurch wurde sie nie als âV 36â bezeichnet und ist weitestgehend im Originalzustand. Ihre Nummer im deutschen Fahrzeugeinstellungsregister ist 98 80 0236 299-0 D-EBEFW.cite-ref-14[14]
Die drei Maschinen der ĂBB-Reihe 2065 wurden 1961 (2065.03) und 1968 (2065.01 und 02) ausgemustert. 2065.01 fĂźhrte in den frĂźhen 1960er-Jahren ZĂźge auf der Kaltenleutgebner Bahn im SĂźden von Wien,cite-ref-15[15] wurde danach an die GKB verkauft, modernisiert und stand bis 1991 im Einsatz. Keine der drei Lokomotiven ist erhalten.
In den 1960er Jahren kam eine weitere Lok nach Ăsterreich zur Montafonerbahn in Vorarlberg und stand dort als V10.012 im Betrieb, später kam sie zur Andritzer Schleppbahn, wo sie den derzeitigen Lack und die Nummer V36.03 erhielt. Derzeit ist sie bei der ĂGEG in Ampflwang und ist nicht betriebsfähig.cite-ref-16[16]
Auch in der Tschechoslowakei blieb eine Lokomotive erhalten: BMAG 12031, Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft mbH, Berlin, Lok 39,cite-ref-1-17-0[17] war als ÄSD T 334.004 bezeichnet und 1957 ausgemustert. Die Lokomotive wurde nach ihrer Ausmusterung an eine Fabrik in Roudnice nad Labem verkauft und stand dort bis 1983cite-ref-1-17-1[17] im Einsatz. Heute gehĂśrt sie â äuĂerlich restauriert â zum Bestand des Eisenbahnmuseums LuĹžnĂĄ u RakovnĂka.
Nachfolgebauarten
Als nach dem Zweiten Weltkrieg der Bau von Schienenfahrzeugen in Deutschland wieder anlief, bauten viele Hersteller der V 36 sehr ähnliche Lokomotiven fßr Privat- und Industriebahnen, z. B. die Krauss-Maffei ML 440 C. Im Schienenfahrzeugbau der DDR wurde die Baureihe V 60 D von dieser Lok abgeleitet. Von diesen Typen sind ebenfalls zahlreiche Lokomotiven verschiedener Hersteller erhalten geblieben, einige wenige werden noch heute auf Industriebahnen eingesetzt.
FVS LD 61â62
Die beiden Lokomotiven LD 61 und LD 62 wurden 1953 und 1954 von Deutz nach dem Vorbild der V 36 fĂźr die Ferrovia della Valle Seriana (FVS) gebaut. Sie waren bis zur Stilllegung der Strecke von Bergamo nach Clusone im Jahr 1967 sowohl im GĂźter- als auch im Personenzugdienst eingesetzt.cite-ref-safre-18-0[18]
FSF LD.61â62
1968 wurden sie an die Ferrovia Suzzara-Ferrara (FSF) abgegeben, wo sie zur BefĂśrderung von GĂźterzĂźgen verwendet wurden. 1988 wurden sie bei Officine Reggiane einer umfassenden Ăberholung unterzogen und nach der Ankunft der ersten deutschen V 200 nur noch fĂźr leichte ZĂźge verwendet. LD.61 wurde in Bondeno abgestellt und LD.62, die 2015/2016 ihren Dienst als Rangierlokomotive im Betriebswerk in Sermide beendete, wurde im Betriebswerk abgestellt.cite-ref-safre-18-1[18]
Siehe auch
Literatur
⢠Stefan Lauscher: Die Diesellokomotiven der Wehrmacht. Die Geschichte der Baureihen V 20, V 36 und V 188. EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 3-88255-236-0
⢠Rolf LĂśttgers: Die Dieselloks der Baureihen V 20 und V 36. Franckhâsche Verlagshandlung, Stuttgart 1986, ISBN 3-440-05673-2
⢠Vorschrift D 1151/3, Diesellokomotive 360 PS WR 360 C 14 und 14 K. 1941
⢠Markus Inderst: ĂBB-Reihe 2065: das Vorbild. In: Modellbahnwelt. Nr. 3, 2019, S. 18â24.
Weblinks
Commons
: Wehrmachtslokomotive WR 360 C 14
â Sammlung von Bildern
⢠V36.de
⢠rangierdiesel.de
Einzelnachweise
cite-note-11. V 36 401 / V 36 411 (Memento vom 18. Juni 2021 im Internet Archive), auf bahnwelt.de
cite-note-22. â Technische Daten V36.1 (DB 236 107-9)
cite-note-33. â Die Baureihe 236 (V36), auf V36.de
cite-note-44. â WR 360 C14 ("Einheitstyp"). rangierdiesel.de, abgerufen am 17. November 2021.
cite-note-55. â Verbleib der WR 550 D 14
cite-note-66. â Horst J. Obermayer, Taschenbuch Deutsche Diesellokomotiven, Franck'sche Verlagshandlung, Stuttgart, 1972
cite-note-77. â Gebr Märklin & Cie GmbH: Zugpackung Deutsche Bundespost | Märklin. 24. Oktober 2023, abgerufen am 21. Februar 2024 (deutsch).
cite-note-88. â Oliver StrĂźber: C-gekuppelte Diesellok mit Schiffsmotor und kuriosen Dächern. In: eisenbahn magazin. Nr. 2, 2024, S. 20.
cite-note-99. â Oliver StrĂźber: C-gekuppelte Diesellok mit Schiffsmotor und kuriosen Dächern. In: eisenbahn magazin. Nr. 2, 2024, S. 18.
cite-note-1010. â Merkbuch fĂźr die Schienenfahrzeuge der Deutschen Bundesbahn DV 939, Teil III, Brennkrafttriebfahrzeuge. 1952, S. 78â79.
cite-note-1111. â Walter SĂśhnlein, JĂźrgen Leindecker: Die Frankfurter Lokalbahn und ihre Elektrischen Taunus-Bahnen. GeraMond, MĂźnchen 2000, ISBN 3-932785-04-5, S. 145
cite-note-wintershall-lok-1212. â Portrait O&K 21114. In: rangierdiesel.de. Abgerufen am 3. September 2019.
cite-note-dew-lok-1313. â Portrait O&K 21461. In: rangierdiesel.de. Abgerufen am 26. Mai 2021.
cite-note-1414. â Wieder aufs Gleis gebracht | Team des MAN Servicebetriebs Erfurt restauriert Lok-Motor aus den 1940er Jahren, auf truckers-world.eu
cite-note-1616. â Montafonerbahn Bludenz - Schruns. Tramways.at, abgerufen am 31. Januar 2024.
cite-note-1-1717. â BMAG / 12031 / 1943 / WR 360 C14 / C-dh / 1435 mm, auf rangierdiesel.de
cite-note-safre-1818. â LD 61-62. In: safre.it. Abgerufen am 26. Oktober 2024 (italienisch).